× Die Bosch D-Jetronic war 1967 die erste Großserien elektronische Einspritzung der Welt. - Bosch's D-Jetronic was the first mass-production electronic fuel injection.

Kent-Moore 112D Tester

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14 Feb 2016 06:05 #3100 von carl888
carl888 antwortete auf Kent-Moore 112D Tester
I meant Volker, sorry, and no problem!

Do let me know if you need the manual for the Kent Moore unit in high resolution.

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14 Feb 2016 12:23 #3103 von Volker
Volker antwortete auf Kent-Moore 112D Tester
Hi Carl,

if the instruction manual is the same as the one on the bottom of the device, I do not need it. If it has more information, please send it to me.

Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker

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27 Okt 2016 23:47 - 30 Okt 2016 15:41 #5984 von nordfisch
nordfisch antwortete auf Kent-Moore 112D Tester
Hi friends,
Brad Anders has now been responsive to my pleas and scanned the complete guide for the Ditron 812D.
This is almost a small D-Jetronic manual... with some limitations.
Here the link to download: members.rennlist.org/pbanders/Ditron%20M...eration%20Manual.pdf

Reading it has brought to me some new insight.
At first the following: The manual is actually not for the Ditron 812D, but for the JANBO Tester 112 or the derived Kent-Moore 112D.
It does not only call - as described already by Brad Anders referred to members.rennlist.com/pbanders/Testers.htm# the 'Ditron' tester 'JANBO', but even describes a test (of the cold-start device (p.25) using external inputs) that can not be performed with the 'Ditron'. The 'Ditron' does not have such inputs in contrast to similar models!
Now about the new insights, which bring me to the statement this tester is better than the EFAW228 - the Bosch 'standard' tester for workshops..

Why? This device can perform tests the Bosch can't :
1. The intake manifold pressure sensor test, The MPS is tested DYNAMICALLY.
A vacuum (15" Hg) is applied to the MPS, which then is being escaped slowly. The tester shows the change of transformer translation (the output voltage of the transformer) on the scale.
Though one can't check the 'calibration' of the MPS using this tester, he can at least basically check the linearity of the MPS. Clipping or jumping of the membrane can thus being identified.
2. The injector-flow-quantities-comparison-test at built-in injectors is interesting.
The fuel pump is turned on, pressure built up, then pump switched off.
A barometer is mounted.
Pressing a button raises an injection pulse, duration limited by internal timer (IC).
Then, so many impulses have to be generated (which one counts), until the point the barometer sank by approx. 3 PSI is reached. You note down the number of pulses, build up pressure again and repeat the test for the other injectors - and have a quantity comparison then.
Of course one must disconnect one of two 'paired' injectors electrically. There are hints (a table) in the manual.
The manual notes that the combustion chambers could 'be flooded' this way...
3. Well known before was the fact the tester has a circuit called the 'Pee-Brain' - using this function, you can 'drive' the injectors regulable and run the engine without the 'real' brain.
However all vehicle sensors (except the pulse generator) are out of operation. You can't drive the car.... but do a special pulse generator test or identify a ECU being totally 'dead'.

- In contrast to our previous assumptions, the tester is able to test a throttle switch with full load contact. This occurs in the same test-step as the examination of the idle-switch-contact.
I positively noticed in the reading the manual, that the troubleshooting-tables always consider faulty ignition and engine mechanics as possibly being causes for the 'troubles'. .
As a significant source of error at VW engines oily intake manifold pressure sensor - up to complete oil-filled units are being noticed repeatedly Didn't know this before.
Therefore the end of the manual is a guide how to unscrew the MPS (Yes, only the screwed version mentioned...) and how to clean it. Concrete warnings: ... you should not try this out on a customer's vehicle, but for the first time in a <defektive> part of the inventory... don't miss.
What about the missing connection to the ECU -
The Ditron 812D and its relatives, JANBO 112, Kent-Moore 112D don't have such a connector at all.- in contrast to the Bosch EFAW228 - and also the VW ASE 000 050 (Grundig Tester).

Therefore the ECU itself cannot be tested using these testers.
But the Bosch EFAW228 Tester can't do this, too..
Thinking about this, ultimately even the question comes up why the Bosch-tester was provided with such a connection at all.
[/color]
Hallo Freunde,
Brad Anders hat meine Bitten erhört und die komplette Anleitung für den Ditron 812D eingescannt.
Das ist fast ein kleines D-Jetronic-Handbuch... mit einigen Einschränkungen.
Hier der Link zum Download: members.rennlist.org/pbanders/Ditron%20M...eration%20Manual.pdf

Die Lektüre hat mir doch einige neue Erkenntnisse gebracht.

Zuerst aber Folgendes: Das Handbuch ist eigentlich gar nicht für den Ditron 812D, sondern für den JANBO-Tester 112 bzw. den abgeleiteten Kent-Moore 112D.
Es wird nicht nur - wie schon von Brad beschrieben members.rennlist.com/pbanders/Testers.htm#Janbo - der Ditron als 'JANBO-Tester' bezeichnet, sondern sogar beim Test der Kaltstarteinrichtung (S. 25) auf externe Eingänge verwiesen, die der 'Ditron' im Gegensatz zu den bauähnlichen Modellen gar nicht besitzt. Dieser Test lässt sich also mit dem 'Ditron' gar nicht durchführen!


So, jetzt aber zu den neuen Erkenntnissen, die mich behaupten lassen, dass dieser Tester besser ist als der EFAW228 von Bosch.

Warum? Mit ihm lassen sich Tests durchführen, die der Bosch 'nicht kann':
1. Der Saugrohrdruckfühlertest: Der SDF wird DYNAMISCH getestet. Es wird ein Vakuum (15" Hg, = ca. 0,5 Bar) am SDF angelegt, das man langsam entweichen lässt. Der Tester zeigt dann auf der Skala die Veränderung der Trafo-Übersetzung (die Ausgangsspannung des Trafos), d.h. man kann die 'Eichung' des SDF zwar nicht prüfen, aber die Linearität des SDF zumindest ansatzweise überprüfen. Irgendwelche 'Frösche' in der Membran oder 'Klemmer' wird man sehen können.
2. Interessant ist auch ein Injektor-Durchflussmengenvergleich bei eingebauten Injektoren.
Die Kraftstoffpumpe wird eingeschalten, Druck aufgebaut, dann Pumpe ausgeschaltet.
Barometer ist montiert.
Ein Druck auf einen Taster löst einen Einspritzimpuls aus (Dauer per internem Timer-IC definiert).
Man löst so viele Impulse aus (die man zählt), bis das Barometer um ca. 0,3 bar sinkt. Man notiert die Anzahl der Impulse, baut wieder Druck auf und wiederholt den Test bei den anderen Ventilen, wodurch man dann einen Mengenvergleich hat.
Natürlich muss bei 'gepaarten' Ventilen jeweils eins elektrisch abgeklemmt werden. Dazu gibt es Hinweise (eine Tabelle) im Handbuch.
Es fehlt dort aber nicht der Hinweis, dass die Brennräume so doch etwas 'geflutet werden'... aber der Ansatz ist ja erstmal nicht so schlecht.
3. Bereits allgemein bekannt ist ja bereits die Tatsache, dass der Tester eine 'Pee-Brain' genannte Schaltung besitzt, mittels der man die Einspritzventile regelbar antakten und so den Motor ohne das 'echte' Steuergerät laufen lassen kann. Hierbei sind allerdings sämtliche Fahrzeugsensoren (außer dem Impulsgeber) außer Funktion. Fahren kann man damit nicht... aber z.B. den Impulsgeber testen oder auch ein total 'totes' Steuergerät dingfest machen.

- Im Gegensatz zu unseren bisherigen Vermutungen kann der Tester doch Drosselklappenschalter mit Volllastkontakt prüfen. Dies passiert im gleichen Prüfschritt wie die Prüfung des Leerlaufkontakts.

Positiv ist mir im Handbuch aufgefallen, dass in den enthaltenen Fehlersuchtabellen stets auch auf mögliche Ursachen in Zündung und Motormechanik verwiesen wird.

Als eine wesentliche Fehlerquelle bei VW-Motoren werden wiederholt vollkommen verölte Saugrohrdruckfühler genannt - bis hin zur Komplettölfüllung. Dies kannte ich bisher so nicht...
Den Abschluss des Handbuchs bildet daher eine Anleitung, wie man den SDF aufschraubt (Ja, ausschließlich die geschraubte Version ist erwähnt...) und reinigt. Es fehlt dabei nicht an Warnhinweisen... man solle das nicht an einem Kundenfahrzeug ausprobieren, sondern erstmal an einem <defekten> Teil aus dem Lagerbestand.


Was dem Ditron 812D und seinen Verwandten, dem Janbo 112, dem Kent-Moore 112D - im Gegensatz zum Bosch EFAW228 - und auch dem VW ASE 000 050 (Grundig-Tester) - fehlt, ist der Anschluss zum Steuergerät.
Das Steuergerät selbst kann somit also nicht getestet werden. Aber das kann der Bosch-Tester ja auch nicht.
Es stellt sich letztlich sogar die Frage, wozu der Bosch-Tester überhaupt den Steuergerät-Anschluss hat...

Schade, dass ich so wenige 'Kunden' habe. Würde den Tester jetzt doch gern mal testen, aber mein Auto steht schon fast eingemottet. Am besten kommt man von der Beifahrerseite her ans Steuergerät im Handschuhfach, und die rechte Seite steht eben direkt an der Garagenwand. Dauert also wieder.
:OKAY:

Gruß
Norbert[/color]
Letzte Änderung: 30 Okt 2016 15:41 von nordfisch. Begründung: corrected an error

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28 Okt 2016 23:12 #5991 von Volker
Volker antwortete auf Kent-Moore 112D Tester
Hallo Norbert,

jetzt habe ich die vorher bereits abgespeicherten 41 Seiten studiert. Ich teile Deine Euphorie nicht so ganz, aber es mag daran liegen, dass ich meinen eigenen Prüfstand und den Bosch 7400, 7401, 7402 und 7500 habe.

Also der Tester ist auch nur ein Multimeter mit dem passenden Adapter für die Buchsenleiste des Steuergeräts. Die Vor- und Nachteile zum EFAW 228 sehe ich wie folgt, aber ich würde den VW 1218 oder den KD-JED 7500, den EFI 9100 oder am liebsten den KD-JE 7400-7402 deutlcih vorziehen. Warum?

Das Messen der Kaltstartventil Logik ist nichts, was jedes Multimeter nicht auch könnte
Die Verbindung zum Steuergerät zum Tester ist doch wichtig, wenn man die Einspritzzeiten als Durchschnittsspannung vergleichen will
Von der Messung des Druckfühlers halte ich nicht allzu viel. Da könnte man auch die Durchschnittsspannung an den Einspritzventilen messen und prüfen, wie die sich über den angelegten Unterdruck am SDF verändert.

Kein Vergleich zum EFI 9100 oder besser VAG 1218 für VW/Porsche , KD-JED 7500 für MB oder am besten dem KD-JE 7400-7402 von Bosch für alle Gegebenheiten.

Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker

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10 Nov 2016 23:24 #6115 von nordfisch
nordfisch antwortete auf Kent-Moore 112D Tester
So,
jetzt habe ich auch einen Kent-Moore 112D... leider ein bisschen nur das, was davon übrig geblieben ist.
Der Tester ist auf dem Transport schwer beschädigt worden - was weder Schuld des Versenders, noch des Transporteurs ist. Das Chassis des Testers ist mechanisch einfach eine Fehlkonstruktion....
Das Chassis ist mittels Gewindebolzen verschraubt, die in Alubleche eingepresst sind. Nun ja, die steckten da so ca. 1 mm drin:


Schön und gut, man wollte das optisch ansprechend lösen und auf der Frontplatte keine sichtbaren Schraubenköpfe haben - logisch aber, dass das nicht die geringste Belastung aushält hält und rausbricht... und zwar ohne Ausnahme, alle diese Bolzen!
Dann wandern die anderen Teile im Testerkoffer herum, das Schutzglas des Messwerks fällt ab, die Zeigernadel sieht hinterher so aus:


Nun ja, das meiste ist schon repariert. Wer mal Computer gebaut hat, hat auch die passenden Zollschrauben, stellte ich fest... ist jetzt Alles viel solider als original.

Hier schon mal die erste Überraschung:



Und: der Kent-Moore 112D ist doch ganz anders aufgebaut als der Ditron 812D. Ganz anderes Layout, andere Komponenten... auch viel höherer Fertigungsaufwand als beim Ditron.
Ich berichte weiter, wenn es weitergeht mit dem Gerät...

Gruß
Norbert

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11 Nov 2016 00:55 #6116 von Volker
Volker antwortete auf Kent-Moore 112D Tester
Hallo Norbert,

oh je, das ist sehr schade. Du hast mein volles Mitgefühl. Ich kann da mitfühlen: Bei den alten Testern sind oft Bauteile verbaut, die man heute kaum noch findet und deren Datenblätter erst mal finden muss.

Ich habe hier gerade zwei Bosch KD-JED 7500 Tester stehen. Beide gehen nicht, aber jeder anders. So bin ich seit Tagen dabei, überhaupt erst mal den Schaltplan von einer großen Backplane und 5 digitalen Platinen im Eurokartenformat aufzunehmen. Eine Mistarbeit ist so etwas. Dieser Tester hat auch noch 26 stufige Drehschalter auf jeder Platine und 31 bis 62 Kontakte zum Motherboard. Mal gespannt, wer die Fehler zuerst findet. ;)

Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker

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12 Nov 2016 23:51 #6123 von nordfisch
nordfisch antwortete auf Kent-Moore 112D Tester
Hallo Freunde,
heute habe ich an dem Tester weiter repariert.
Zuerst mal diesen Leiterbahnbruch, der verdeckt genau unter dem Gehäuseblech saß:


Dann das Gehäuse fertig repariert und etwas mehr mit dem Gerät beschäftigt.

Mein Kent-Moore 112D ist sicher älter als der von Carl, von dem ihr sehr gute Bilder auf der vorhergehenden Seite findet.
Carls hat einige Modifikationen gegenüber meinem:
1. Statt der oben beschriebenen, fehlkonstruierten Pressbolzen wird Carls Tester schon ab Werk von Schrauben zusammengehalten. Das ist besser und stabiler - und bei meinem Tester jetzt auch so.
2. Der Kasten des Anschlusssteckers zum Kabelbaum ist etwas anders ausgeführt.
3. Das Messinstrument ist anders beschriftet. Meins trägt noch die Beschriftung 'Janbo', das von Carl ist 'Kent-Moore' gelabelt. Es gibt weitere Unterschiede in der Beschriftung
---- funktionell macht das eigentlich keinen Unterschied, aber die erste Änderung war schon wichtig...
Mein Zeigerinstrument ist schwer beschädigt. Glücklicherweise konnte ich ein baugleiches kaufen. Das hat aber eine andere Skalierung.
Ich muss also die Skala umbauen.

Wenn schon, denn schon - ein bisschen Tuning muss sein. Stelle ich mal als Suchbild ein: Finde die ? Unterschiede...
originale Skala:

getunte Skala:


Gruß
Norbert

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13 Nov 2016 00:20 #6124 von Volker
Volker antwortete auf Kent-Moore 112D Tester
Hallo Norbert,

Glückwunsch, dass Du den Fehler vor mir gefunden hast. Ich war aber auch vom Durchpiepsen der Eurokarten so ramdösig, dass ich Ablenkung brauchte. Habe meiner Frau und mir ein neues Smartphone installiert, die alten Apps und Daten übertragen und ein Steuergerät repariert, das mir schon seit vielen Wochen zwischen den Beinen rumfliegt.

Morgen muss ich mich da mal wieder ran machen. Ich habe erst 2 der Karten und den 40-poligen Anschluss des Steuergeräte Adapters entschlüsselt. Da fehlen noch 3 doppellagige Eurokarten und und die große Backplane. :Help:


Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker

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13 Nov 2016 00:27 #6125 von Volker
Volker antwortete auf Kent-Moore 112D Tester
Hallo Norbert,

und die Unterschiede in Deinen Skalen habe ich natürlich sofort gesehen: Metric zusätlich zum imperial plus Vacuum. Hättest Du eigentlich gleich auf Deutsch machen können.

Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker

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20 Nov 2016 21:29 - 20 Nov 2016 21:37 #6181 von nordfisch
nordfisch antwortete auf Kent-Moore 112D Tester
So, vorgestern kam das neue Messwerk und heute ging's dann weiter mit dem Tester.
So sah das Messwerk aus:



Wusste ich ja... aber die überarbeitete Kent-Moore-Skala gefiel mir auch noch nicht. Das Material ist einfach zu stark eingebräunt, daher noch mal ran an den Rechner:



So, dann diese Skala mit zitternden Fingern auf das Instrument aufgebracht, den kaputt gebrochenen Sicherungshalter (US-Glassicherungen...) ausgetauscht und alles montiert.

Er kann sich wieder sehen lassen, der Tester. Auf dem Bild erkennt man Nieten und Schrauben, die ich statt der fehlkonstruierten Pressbolzen verwendet habe. Dieses Chassis bricht nicht mehr...



Der erste Funktionstest verlief vielversprechend. Wenigstens funktionieren schon mal Ohm- und Voltmeter. Das war vorher nicht so. Beim Messinstrument fehlte nicht nur der Zeiger, sondern die Aufhängung der Drehspule war auch so verbogen, dass die Spule nicht mehr richtig drehte.
An den Kunststoffkoffer, in den der Tester eingeschraubt wird, muss ich noch ran. Scharniere, Tragegriff, Verschluss... fehlen, sind defekt oder fast defekt.

Gruß
Norbert

P.S.: Dass ich dieses Messwerk bekam, ist wirlich großes Glück. Nun ja, es kam aus den USA - deshalb war der Versand 50% teurer als das Teil selber. Glücklicherweise ließ der Zoll es durch... kann nämlich passieren, dass die Versandkosten zum Warenwert addiert werden. Eigentlich liegt die Freigrenze für beides zusammen bei 20.- €

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Letzte Änderung: 20 Nov 2016 21:37 von nordfisch.

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12 Jan 2017 21:42 #6567 von nordfisch
nordfisch antwortete auf Kent-Moore 112D Tester
Hallo,
meine Euphorie vom November war etwas verfrüht.
Weil ich jetzt für meinen Fiat-Tester eine 'D-Jetronic in der Kiste' habe - d.h. ich habe einen Kabelbaum mit sämtlichen Komponenten der D-Jetronic bestückt - musste ich nicht zur kalten Garage fahren, um da am Fahrzeug den KM-112D weiter zu testen.
Es funktionierten nur die Spannungsmessungen, Widerstandsmessungen der Temperatursensoren, das 'Pee-Brain' samt Düsentest und die SDF-Justier-Funktion. Drosselklappenschalter, Kraftstoffpumpe: Fehlanzeige.
Mehrere durchgebrannte Leiterbahnen auf der Platine sind geflickt...
Die haben sich ganz schön verbrochen an dem Tester und die durchgebrannte Leiterbahn im Stecker (Versorgung der E-Ventile, Klemme 24) durch zwei 'geniale' Brückungen im Gerät 'repariert'.


Nachdem ich das 'aufgelöst' hatte, funktionierten Pumpenaktivierung und die DKS-Messung wieder - aber nicht mehr die Messung des Temp-Fühlers 2.

Ich vermutete zerstörte Kontakte in dem 4-Ebenen-Wahlschalter, den ich für eine Überprüfung (glücklicherweise ist er intakt) auslöten musste.
Dabei fand ich eine weitere durchgebrannte Leiterbahn... und das war es dann!

Jetzt funktioniert der Tester wohl wieder so wie damals gedacht.:YES:

Leider nicht so wie ich es gedacht hatte. Es fehlt nämlich weiterhin das Volllastsignal vom DKS meines Opels.:evil:

Nach einigem Grübeln kam ich drauf: Volllastsignal beim DB V8 M117 und den anderen Fahrzeugen mit Vollastkontakt liegen auf verschiedenen Klemmen (Pin 2 / Pin 14).
Beim V8 funktioniert der Test - bei den anderen Fahrzeugen nicht.

Ich gehe jetzt davon aus, dass das 'so soll'.
Gab es in den USA überhaupt Fahrzeuge mit Volllastkontakt über Pin 14?
Gab es den DB M110, den Saab (neu), den VW Typ 3 (72) - die Opel gab es jedenfalls nicht.
Vielleicht weiß das Jemand...
Ab wann gab es den M117?

Und auch wenn es diese Fahrzeuge in USA gab - gut möglich, dass das Testerdesign diese Fahrzeuge gar nicht berücksichtigte.
Ich schaffe es leider nicht, diese gesamte Verdrahtung im Tester zu verfolgen.
Eine Brücke von Pin 2 zu 14 kann man natürlich absolut nicht setzen, um das 'Problem' zu lösen.
Einen zusätzlichen Umschalter will ich nicht montieren. Das wäre einfach... ich will aber die originalen Funktionen des Testers beibehalten.

Daher meine Frage:
Besitzt Jemand einen Kent-Moore 112D und kann irgendetwas zu der Volllastkontaktmessung bei den genannten Fahrzeugen / Motoren sagen? :Help:

Achso... Bilder von dem Tester in der neuen Stahlblechhülle poste ich noch mal. Es fehlt noch das äußere Design (Aufkleber und Bedienungsanleitung), die ich auch rekonstruiere.

Gruß
Norbert

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12 Jan 2017 22:09 #6568 von Obelix
Obelix antwortete auf Kent-Moore 112D Tester
Hallo Norbert,
Den M 110 gab es für Amerika nur als Vergaser und mit K-Jetronic.
Ab Modelljahr 72 gab es den M 117 für die Amis, davor den M 116.

Gruss
Obelix
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12 Jan 2017 22:18 #6569 von nordfisch
nordfisch antwortete auf Kent-Moore 112D Tester
Danke, Obelix!
Das könnte meine Vermutung bestätigen, dass das Testerdesign die oben als 'problematisch' erkannten Fahrzeuge gar nicht unterstützt.

Außerdem freut es mich, dass meine Ergüsse hier auch auf allgemeines Interesse stoßen, den Tester besitzt ja kaum jemand...

Gruß
Norbert

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13 Jan 2017 00:48 #6572 von Volker
Volker antwortete auf Kent-Moore 112D Tester
Hallo Norbert,

aber natürlich lesen wir das mit Interesse! Und schade, dass da so viel gebastelt wurde an dem Kent-Moore 112D.

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01 Feb 2018 00:40 #8631 von nordfisch
nordfisch antwortete auf Kent-Moore 112D Tester
Um den Bericht endlich abzuschließen hier noch Bilder des instandgesetzten Testers, jetzt im Stahl-Werkzeugkoffer mit rekonstruierten Aufklebern:


Gruß
Norbert

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02 Feb 2018 17:37 #8632 von Volker
Volker antwortete auf Kent-Moore 112D Tester
Hallo Norbert,

eine sehr schöne Arbeit, auf die Du stolz sein kannst. Und dann noch aus der Hand von P.B. Anders.

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02 Feb 2018 19:08 - 02 Feb 2018 23:48 #8633 von nordfisch
nordfisch antwortete auf Kent-Moore 112D Tester
Danke für die Anerkennung, Volker -
ich versuche eben, dir nachzueifern mit dem Slogan 'repariert alles'.

Wie schon oben beschrieben, war der Tester beim Versand aus den USA schwer beschädigt worden, weil das Chassis original fehlkonstruiert war.
Ich hatte dann gleich mehrmals Glück bei der Instandsetzung:
1. Ich konnte das originale Messinstrument (mit anderer Skala) neu ('NOS') in den USA kaufen
2. Ich hatte schon einen Prüfaufbau zum Testen der Funktionen vom Umbau des Fiat-Lancia-Testers stehen
3. Unser User carl888 aus Australien konnte mir richtig gute Bilder von den Aufklebern schicken
4. Der Tester passte perfekt ohne jede Veränderung am Chassis in die Stahl-Werkzeugkiste, in die ich ihn einbaute. Das ersparte mir die Reparatur der brüchig gewordenen originalen Kunststoffbox

- P.B. Anders hat damals einige seiner Tester in der 914-WORLD angeboten, und dieser war dabei. Er hat ihn mir zu einem bezahlbaren Preis verkauft und nach Deutschland verschickt. Ich musste natürlich noch Zoll bezahlen - aber alles zusammen blieb im Rahmen.
Außerdem machte er sich noch die Mühe, die Anleitung für den Ditron 812D einzuscannen und zu veröffentlichen, die sich als genuine Anleitung für den Kent-Moore-Tester erwies.

Wer meinen Tester im Urzustand sehen will, hier der Link: Kent-Moore 112D bei P.B. Anders

Gruß
Norbert
Letzte Änderung: 02 Feb 2018 23:48 von nordfisch.

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